CDU Stadtverband Schwalmstadt
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13.07.2016, 21:54 Uhr
Bahnhofsumbau konstruktiv verhandeln - Ohne alberne Trillerpfeifen
Kritik an Demo der SPD Treysa

Im Ausschuss für Wirtschaft, Landwirtschaft, Umwelt und Verkehr haben wir eben mit dem zuständigen Leiter Bahnhofsmanagement der Deutschen Bahn konstruktiv an einer zeitnahen Lösung für die Modernisierung des Bahnhofs Treysa gearbeitet. Wenigstens eine brauchbare Zwischenlösung für die Rollstuhlfahrer soll herbeigeführt werden. Wir bleiben dran.

Kein Verständnis können wir für die Demonstration der SPD Treysa vor dem Rathaus aufbringen. Mandatsträger sollten in der Lage sein, ihre Argumente ohne Trillerpfeife und Megaphone schlüssig vorzutragen. Diese plakative Veranstaltung ist ein Armutszeugnis für Schwalmstadt und hat der Sache eher Schaden zugefügt als etwas vorangebracht.

Ausschusssitzung mit dem Vertreter der Bahn und zahlreichen Zuhörern.

Seinen Ursprung findet die Verzögerung des Ausbaus beim ehemaligen Bürgermeister Wilhelm Kröll (SPD). Ohne Einbeziehung des Parlaments oder versierter Fachleute hat Kröll alleine mit der Bahn verhandelt. Als Ergebnis wurde dem Parlament die sofortige Überweisung eines sechsstelligen Betrags an die Bahn als alternativlos präsentiert.

Anscheinend wurden keinerlei Sicherheiten ausgehandelt, denn das Geld ist seit Jahren gezahlt, ohne dass die Bahn sich zur Handlung verpflichtet fühlt. Die damit finanzierte Planung ist durch die Änderung der erforderlichen Bahnsteighöhe wegen dem Wegfall der RegioTrams mittlerweile schon wieder wertlos.

Umso verwunderlicher stellt es sich für die CDU-Fraktion dar, dass ausgerechnet Wilhelm Kröll nun die Demonstranten anführt und lautstark die verzögerte Modernisierung des Bahnhofs beklagt.

Ferner kritisiert Kröll den Hessischen Verkehrsminister Tarek Al Wazir, weil dieser ihm nicht zeitnah Auskunft gegeben hat. Er sollte seine eigene Landtagsabgeordnete Regine Müller (SPD) fragen, die kürzlich ausführlich über die Gespräche mit dem Verkehrsminister zum Thema Bahnhof berichtete. Dass dieser dem gleichen SPD-Stadtverband nicht parallel antwortet, ist wohl verständlich.