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30.01.2014

CDU Schwalmstadt lädt Verkehrsminister ein

Besichtigung der A49-Baustelle geplant

Mit einem freundlichen Schreiben nach Wiesbaden hat die CDU Schwalmstadt den neuen hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) in den südlichen Schwalm-Eder-Kreis eingeladen.

Wie der Partei- und Fraktionsvorsitzende Karsten Schenk mitteilt, möchte man Herrn Al-Wazir gerne die Situation um die A49 erläutern. „Die Menschen der Region dringen bis auf wenige Ausnahmen auf den schnellen Weiterbau der Autobahn“, so Schenk. Davon soll sich der frischgebackene Verkehrsminister überzeugen.

v.l. Armin Happel, Karina Moritz, Karsten Schenk und Andreas Göbel vor der Tunnelbaustelle Frankenhain

Schenk weiter: „Wir nehmen uns gerne Zeit für einen Besuch der Tunnelbaustelle Frankenhain und bei ein paar ordentlichen Schwälmer Broten zeigen wir ihm detailliert, warum die Autobahn für die Region so wichtig ist und dringend fertig gestellt werden muss.“

Glückwünsche
Zunächst hat die CDU Schwalmstadt den Minister selbstverständlich zum neuen Amt beglückwünscht und gönnt ihm eine glückliche Hand und viel Erfolg. „Wir sind überzeugt, dass die CDU in Hessen mit Herrn Al-Wazir und den anderen Mitgliedern der Grünen eine sehr gute Politik machen kann. Da passt sehr vieles.“ so Karsten Schenk.
„Jetzt warten wir auf eine Antwort aus Wiesbaden und freuen uns auf ein Treffen in Schwalmstadt“.

Kommentare
24.06.2014
Einladung Verkehrsminister
von wilhelm may
Die lokale CDU lädt den Hessischen Verkehrsminister Tarek Al-Wazir zur Besichtigung der A 49 – Baustelle in Frankenhain ein. Sicher eine vernünftige und auch notwendige Aktivität, um dem neuen Entscheider über ein 600 Mio. € - Projekt einen Einblick in die Tragweite seiner Arbeit zu geben. Hessen blickt auf eine Reihe fragwürdiger Großprojekte zurück. Da sind die Verkehrsprojekte, wie Kassel – Calden ohne Passagiere,, die A 44 Kassel – Eisenach mit der „Sprengung“ der Wohnhäuser in Küchen und natürlich die „Posch“autobahn A 49 Kassel – Gemünden mit der Abgasbelastung von 5000 Einwohnern im Schwalmtal. Aber auch der Kultussektor mit seiner wenig durchdachten G 8 Einführung. Am grünen Tisch werden von den Politikern Entscheidungen auf der Basis populistischer Argumentationen wie „wirtschaftliche Entwicklung“- „Entlastung der B 3 und ihrer Anwohner“, etc. auf den Weg gebracht. Sachliche Grundlagen ? alternative Lösungen? selbst einfache Entscheidungen, wie Auftragsvergabe für Tunnelbau (Bewertungskriterien, alternative Angebote, Risiken, etc. ) werden nicht kommuniziert. Warum nicht? Kungelei innerhalb der Behörde Hessen Mobil ? Taschenspielertricks, wie Posch sie offensichtlich bei den € 50 Mio. für den Tunnelbau zusammen mit seinem Parteifreund, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium J.Mücke ohne Sicherstellung der Finanzierung des Gesamtabschnittes VKE 20 inszeniert hat, stützen solche Vermutungen. Deshalb ist ein persönliches Gespräch mit Al-Wazir zur Klärung der Lage sehr sinnvoll. Herr Schenk hat sicher auch die Gegner der A 49 zu diesem Gespräch eingeladen.
 
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