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25.10.2015

Breitband-Ausbau im Kreis kommt nicht voran - Anschluss verpasst

Auch dieser CDU-Antrag abgelehnt

Die letzte Stadtverordnetenversammlung hat mehr als deutlich gezeigt, worunter Schwalmstadt seit mehreren Jahrzehnten leidet: Die SPD-geführte Mehrheit verfolgt eine Politik, die ausschließlich der Kreispolitik zuarbeitet und gleichzeitig die CDU-geführte Landesregierung diskreditieren soll. Die Interessen Schwalmstadts werden nachrangig behandelt.

Vorerst kein Breitband-Ausbau in Schwalmstadt

Breitband-Ausbau nicht vor 2020
In einem Antrag der CDU Schwalmstadt ging es um den Breitbandausbau. Schwalmstadt hat in 2012 Interesse bekundet, sich am Breitbandprojekt der Nordhessischen Kreise zu beteiligen. Bisher ist wenig bis gar nichts passiert.

Nach Auskunft von Landrat Winfried Becker dauert es noch mindestens vier bis fünf Jahre bis zum vollständigen Ausbau in allen fünf Landkreisen. Da der Ausbau von Norden aus erfolgen soll, wird Schwalmstadt wohl zuletzt, nicht vor 2020, angebunden.

Mittel für alle Bürger einsetzen
Die CDU möchte daher prüfen lassen, ob mit den zur Verfügung stehenden Finanzmittel aus dem Investitionsprogramm des Landes eine zeitnahe eigene Internetversorgung errichtet oder der Ausbau durch ein Telekommunikationsunternehmen unterstützt werden kann.

CDU Fraktionsvorsitzender Karsten Schenk: “Statt die erfreulicherweise zugeteilten Landesmittel irgendwo für ein Stück Straße zu vergraben, hätten mit einem Breitbandnetz alle Bürgerinnen und Bürger etwas davon.“

SPD lehnt Antrag ab
Obwohl es sich wohlgemerkt nur um einen Prüfauftrag handelte, agierte die SPD wiederum nicht zum Wohle der Schwalmstädter Bürgerinnen und Bürger. Um den Kreis nicht zu verärgern, lehnte man auch diesen Antrag ab.

Es war ein schwarzer Tag für Schwalmstadt, doch hat er die Unzulänglichkeiten der politischen Mehrheit klar aufgezeigt. 

Die CDU Schwalmstadt will sich gerade deswegen weiterhin engagiert für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

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