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13.12.2015

CDU fordert Verkauf von Wohnungsbaugesellschaft

SPD, Grüne und Linke schaden Schwalmstadt

In der letzten Stadtverordnetenversammlung hat die Mehrheit aus SPD und Grune den Verkauf der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft (KWS) abgelehnt.
 
„Mit dem Verzicht auf den Verkauf der baufälligen Häuser Hersfelder Straße 11 und 13 in Treysa haben SPD, Grüne und Linke vorsätzlich der Stadt Schwalmstadt geschadet“, so kommentiert Christian Brück, Vorsitzender der CDU-Schwalmstadt, die gefallene Entscheidung. Für die zwei Häuser liegt ein Angebot eines privaten Investors über 70.000 Euro vor.

Stadtverbandsvorsitzender Christian Brück
„Anstatt diese Gelegenheit zu nutzen, hat sich hier Rot-Rot-Grün auf Kosten der Bürger und der Wohnungssuchenden profiliert", so Brück. Er erinnert daran, dass die KWS die beiden Häuser schon als komplett wertlos abgeschrieben hat und vier der Wohnungen derzeit wegen ihres desaströsen Zustandes nicht vermietet werden können. „Nicht umsonst haben auch die Betriebskommission der KWS und der Magistrat den Verkauf ausdrücklich befürwortet", stellt der CDU-Vorsitzende fest. Stattdessen hätte die rot-grüne Mehrheit den Verkauf jetzt verhindert, damit die Stadt selbst dort jetzt rund 800.000 Euro investieren soll, angeblich um preiswerten Wohnraum zu schaffen.
 
„Aus wirtschaftlichen Gründen und angesichts der sinkenden Nachfrage durch den Demographischen Wandels würde niemand in solche Objekte so viel Geld stecken. Schon jetzt liegen die Mieten im Bereich des Satzes für Sozialwohnungen“, so Brück. Im ebenfalls mit der rot-grünen Mehrheit im Stadtparlament durchgepeitschten Wirtschaftsplan für das kommende Jahr ist dafür auch überhaupt kein Geld vorgesehen. „Die jetzige Entscheidung hat deshalb nur zur Konsequenz, dass dort die Wohnungen weiter leer stehen werden. Rot-Rot-Grün hat also nicht nur die Stadt um 70.000 Euro gebracht, sondern verhindert auch, dass private Investoren dort wieder bezahlbaren Wohnraum herstellen“.
 
Am 6. März 2016 haben die Wähler die Möglichkeit, diesen Irrsinn zu stoppen“, so Christian Brück abschließend. Die Fraktionen von FWG und FDP haben sich dem Standpunkt der CDU uneingeschränkt angeschlossen.

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