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10.03.2017

CDU Schwalmstadt: Bis zu 10.000€ Zuschuss für Familien beim Hauskauf

Immobilienprogramm „Jung kauft Alt“

Die CDU Schwalmstadt will den demografischen Wandel nicht hilflos als Bedrohung hinnehmen, sondern als Chance nutzen. Aktuell finden spürbare Umverteilungen statt. In Städten mit intakter Infrastruktur übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum das Angebot, in weniger attraktiven Regionen herrscht Leerstand. Die CDU möchte Schwalmstadt in den Kreis der Gewinner des demografischen Wandels positionieren.

Die Teilnehmer der Klausurtagung mit Bürgermeister Pinhard
Klausurtagung

Wie jedes Jahr traf sich die CDU-Fraktion zur zweitägigen Klausurtagung, um entsprechende Lösungen zu entwickeln. Großer Raum wurde dem Thema Haushalt und Finanzen zugeteilt, wobei auch Bürgermeister Stefan Pinhard teilnahm. Im Nachgang stimmte sich die Fraktion erfolgreich mit anderen Parteien ab.

Bis zu 10.000€ Zuschuss für Familien beim Hauskauf

Als erstes Ergebnis der Tagung wurde nun gemeinsam von CDU, FWG und FDP ein Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Käufer von älteren Immobilien sollen mit Zuschüssen belohnt werden. Neue energetische Standards erschweren den Verkauf älterer Häuser. Trotz guter Lage und hoher Nachfrage verhindern die hohen Investitionskosten die Vermittlung. Um diesen Markt anzukurbeln, sollen junge Familien mit 5.000€ plus 2.500€ pro Kind (maximal 10.000€) gefördert werden.

Gegenfinanzierung gesichert

Vorerst sollen dazu 100.000€ in den aktuellen Haushalt eingestellt werden. Im Gegenzug möchte die CDU das Betreibermodell der stadteigenen Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Schwalmstadt KWS ändern und den Haushalt somit deutlich entlasten. Ein entsprechender Antrag von CDU, B90/Grüne, FWG und FDP liegt bereits vor.

Obwohl hier dauerhaft große Verluste anfallen und ein immenser Investitionsstau besteht, kann die KWS den Wohnraum nicht nennenswert unterhalb des ortsüblichen Mietpreises anbieten. Daher hält die CDU einen Weiterbetrieb der KWS durch die Stadt Schwalmstadt für nicht zu verantworten. Einzelne unbewohnbare Häuser konnten bereits verkauft, in privater Hand erfolgreich modernisiert und dem Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden.

Parlament stimmt zu

In der Sitzung des Stadtparlaments am 09.03.2017 wurde der konstruktive Antrag von CDU, FWG und FDP gemeinsam eingebracht. Gegen die Stimmen der SPD fand er auch eine deutliche Mehrheit. Hauskäufer in Schwalmstadt dürfen sich also freuen.
Der aussichtslos wirkende Wirtschaftsplan der KWS wurde abgelehnt und die Prüfung der Umwandlung in eine Genossenschaft beschlossen.

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